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Newsletter Mai 2026

Liebe ,

viele Frauen erkennen sich selbst kaum wieder.
Sie waren immer gerne für andere da, ihre Kinder, ihren Ehemann, Schwiegereltern, Eltern und / oder auf der Arbeit.
Aber plötzlich spüren sie ihre Grenzen und ein darüber Hinweg gehen ist schlicht nicht (mehr) möglich.

Es ist ein zentrales Thema, das kaum Beachtung findet und bei dem ich oft das Gefühl habe, jede Frau denkt, dass es nur ihr so geht: Wechseljahre sind nicht nur ein körperlicher Prozess, sondern verändern auch in der Frau etwas (ok, eher so einiges) 😊.

Estradiol sinkt in den Wechseljahren. Das merken wir daran, dass die Zyklen seltener werden und Hitzewallungen und Schlafstörungen auftreten können.
Es ist auch unser Fürsorglichkeitshormon und sorgt dafür, dass wir uns jahrzehntelang hingebungsvoll um andere kümmern können und dabei oft über unsere Grenzen gehen, ohne es überhaupt zu merken.
Sinkt es, beginnen viele Frauen ihre Bedürfnisse und was sie alles geleistet haben zu spüren. Sie spüren ihre Grenze wieder deutlich und sind nicht mehr bereit darüber hinweg zu gehen. Von: "Ich schaffe das alles" zu: "Das ist ganz schön anstrengend. Ich bin erschöpft". Sich anzupassen kostet plötzlich viel Energie. Die Kompromissbereitschaft sinkt enorm.
Die Fähigkeit die Grenzen deutlich und freundlich zu kommunizieren steigt mit der Übung 😉 Viele Frauen berichten, dass sie wirklich gereizt reagieren, wenn ihre Grenze erreicht ist und sie sich selbst kaum wieder erkennen (geschweige denn das Umfeld). In der Regel flaut die Heftigkeit mit dem langsamen Einpendeln der Hormone ab.
Gleichzeitig ist das auch der Moment, in dem die Erschöpfung der vorausgegangenen Jahre und wie dort mit den eigenen Grenzen umgegangen wurde, sichtbar wird.

Auch wenn ich den Leidensdruck, den einzelne Frauen mitbringen, höre, so halte ich diese Veränderung für sehr gesund. Sowohl die Erschöpfung als Zeichen, dass die Frau jetzt an erster Stelle stehen und sich um sich selbst kümmern darf als auch das Spüren der eigenen Grenze, das verhindert, dass wir in einem Burn-Out landen.
Natürlich unterstütze ich dennoch mit Heilpflanzen und wo es braucht, bioidentischen Hormonen. Aber ich mag gleichzeitig das Bewusstsein dafür wecken, dass es ein sehr gesunder Prozess ist und seine eigenen Chancen bietet.

Das hilft Frauen in dieser Phase:

💚 ein liebevoller Blick auf sich selbst
💚 für genügend Schlaf sorgen
💚 Aufmerksamkeit: In der Regel reagieren wir erst gereizt, wenn es schon Vorboten, dass etwas nicht stimmig ist, gab. Diese können wir lernen wahrzunehmen und rechtzeitig reagieren.
💚 Uns etwas Gutes tun und für regelmäßige Entspannung sorgen.
💚 Unterstützung holen: Frauen haben jahrzehntelang vieles (fast) allein gemeistert. Unterstützung anzunehmen ist wertvoll und kann sich sehr gut anfühlen (wenn auch vielleicht ungewohnt) 😉

Diese und viele andere Themen besprechen wir im Workshop Wechseljahre. Es sind noch Plätze frei und wenn Sie oder eine Freundin Lust haben, geht es hier zu den Infos: Zu den Infos
Damit es ausreichend Raum für Fragen gibt ist die Teilnehmerinnenzahl begrenzt. Melden Sie sich direkt an, wenn Sie dabei sein möchten.

Eine Herzensempfehlung habe ich noch für Sie:
Wer bei einem Webinar / Seminar bei mir war weiß, dass ich in der Ausbildung für prä- / perinatale Arbeit bei Regina Bücher bin. Sie hält für die GAIMH einen kostenlosen Vortrag, der für alle Interessierten offen ist zum Thema: Erste Tage eines Embryos und der "Somatic blue print".

Die ersten Prägungen entstehen in der Zeit vor und rund um die Geburt und begleiten uns oft ein ganzes Leben lang. Sie können auch bestimmen, wie wir mit unseren Grenzen umgehen. War es sicher unsere Grenzen zu spüren? Wie ist unsere Umgebung damit umgegangen, wenn wir Grenzen benannt haben und für uns eingestanden sind? Oder gab es ein Umfeld, das wenig Unterstützung hatte und wir haben Verantwortung für unsere Eltern oder Geschwister übernommen? Die Idee des Somatic blue print geht davon aus, dass wir Muster entwickeln, um in unserem Familienumfeld in Verbindung bleiben zu können. Auch wenn wir diese im späteren Leben als hinderlich empfinden können, so sind sie aus unserer Gesundheit heraus entstanden. Es waren kluge Lösungen, die wir oft bereits als Embryo oder Baby gefunden haben für Situationen, in denen es schwierig war.
Wer mehr dazu wissen möchte, findet hier mehr Infos zur Veranstaltung am 27.5.26, 19.00 Uhr (online): Link zur GAIMH


Nun freue ich mich, wenn der Sommer endlich richtig da ist und auf meine Pfingstferien. Im Gegensatz zu sonst, werde ich kein Laptop dabei haben und keine Mails checken.

Viele Grüße,

Ihre Vanessa Hilzinger

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